Örtliche und regionale Bildungsmaßnahmen

Bühnen, die regelmäßig über einen längeren Zeitraum mindestens eine Produktion mit einer Theaterfachkraft zusammen erarbeiten, erhalten eine Bezuschussung für "örtliche oder regionale Bildungsmaßnahmen". Außerdem erhalten Bühnen, die einen Workshop mit mindestens 16 Unterrichtsstunden oder 12 Zeitstunden durchführen, ebenfalls eine Bezuschussung, sofern ein Qualifikationsnachweis der Fachkraft vorliegt.

Diese Kurse dienen der intensiven Schulung der Theatergruppen vor Ort. Die Themen richten sich nach den Wünschen und den Erfordernissen der Bühne. Der Inhalt des Workshops ist bei der Beantragung klar zu definieren.

Die Bezuschussung beträgt 50 Prozent der Honorarkosten, jedoch maximal 350,- Euro. Es werden max. zwei Kurse pro Bühne und Jahr bezuschusst.

Örtliche und regionale Bildungsmaßnahmen müssen für das aktuelle Kalenderjahr jeweils bis zum 1. März beantragt sein.

Diese Kurse dienen der intensiven Schulung von Gruppen aus einer Region mit dem gleichen Interessengebiet. Die Themen und Inhalte richten sich nach den Wünschen und Erfordernissen der Bühnen. Sie müssen vor der Beantragung definiert und abgesprochen werden.

Unter Federführung einer Bühne absolvieren mindestens drei Bühnen gemeinsam eine Fortbildung mit mindestens neun Teilnehmern. Jede Bühne darf bei einer solchen Fortbildung nicht mehr als 2/3 der Gesamtteilnehmerzahl stellen.

Die Bezuschussung beträgt 100 Prozent der Honorarkosten, jedoch maximal 650,- Euro. Dieser Zuschuss wird an die federführende Bühne ausbezahlt, die daraus das Referentenhonorar begleicht.

Regionale Bildungsmaßnahmen müssen für das aktuelle Kalenderjahr bis jeweils zum 1. März beantragt sein.

Allgemeines
Die Bezuschussung von örtlichen und regionalen Bildungsmaßnahmen ist lediglich für Mitgliedsbühnen des Landesverbands Amateurtheater Baden-Württemberg e.V. (LABW) möglich.

Die Anträge müssen bis zum jeweils 01. März eines Jahres in der LABW-Geschäftsstelle eingegangen sein.

Fördergrundsätze und Antragsformulare
Fördergrundsätze und Antragsformulare finden Sie im Bereich "Förderungen" oder im Downloadbereich.

Es werden in der Regel maximal 2 Maßnahmen bewilligt.

 

Die Referentenauswahl und Terminabsprache treffen/vereinbaren die Bühnen eigenverantwortlich.

Ein Qualifikationsnachweis des/der jeweiligen Referenten/in muss jährlich bei der Beantragung eingereicht werden.

Ein solcher "Qualifikationsnachweis" stellt den Nachweis für eine Befähigung dar. Der Qualifikationsnachweis wird in aller Regel durch eine Prüfung erworben und wird in schriftlicher Form dokumentiert. Ein Zeugnis, ein Zertifikat, ein Gesellen- oder Meisterbrief sind typische Qualifiationsnachweise. Meist dienen die damit erworbenen Qualifikationen dazu, sich in irgendeiner Form sowohl beruflich als auch privat weiterzuentwickeln. 

Eine Vita oder ein Verweis auf eine Homepage wird nicht anerkannt.



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